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Sport50
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Rückblick 1960-2016

DT DIDDELENG: 1960 bis heute

Am 16. Mai 1960 fand sich eine begeisterte Anhängerschaft des Tischtennissports im Gewerkschaftsheim zusammen und gründete auf Drängen von Ady Achten den heutigen DT DIDDELENG unter dem Namen PING PONG CLUB DIDDELENG.

Der erste Vorstand setzte sich folgendermaßen zusammen:

Präsident: Jean SCHMIT
Vize-Präsident: Willy DAHM
Sekretär: Henry DELTOUR
Kassierer: Jean BODRY
Beisitzende: Elvire SCHMIT, René AREND

Der erste Spielsaal befand sich im Untergeschoss des Turnsaals der Reicher Schule (Spielfeld der U.S.D), Dieser wechselte dann während des gleichen Jahres ins Gewerkschaftsheim in der Niddeschgaass und zwar in den "Roude Sall".

Dies erste Saison spielte man mit zwei Mannschaften. Die Mannschaft von Lucien DELTOUR, Ady ACHTEN, Gaston ARTOIS und Lucien KREIENBÜHL wurde auf Anhieb Meister der Kategorie C. Im darauffolgenden Jahr erreichte Lucien DELTOUR das Finale in der gleichen Kategorie.

Ab der Saison 1966 wechselte der Verein in die Wolkeschdaller Schule, wo man unter, für die heutige Zeit unmöglichen Zustände trainierte und spielte. Der Saal hatte eine Länge von 8-10m, eine Breite von 6m und eine Höhe von 2,5m. In der Mitte des Saals stand ein Stützpfeiler. Dusche und Umkleidekabine befanden sich im gleichen Raum.

Der nächste Umzug war fällig, als 1974 die Gemeinde dem Verein einen Saal im neu-erbauten "Centre Sportif René Hartmann" zur Verfügung stellte. In diesem Raum konnte man auf 6 Tischen trainieren und auf 4 Tischen Meisterschaftsspiele austragen.

In diesem Jahr kannte der Verein mit 19 Neuanmeldungen den ersten großen Aufschwung. Weiter bergauf ging es im Jahr 1977 mit 16 neuen Lizenzen und 1978 mit 18 neuen. Im Jahr 1978 nahm der Verein mit 11 Mannschaften an der Meisterschaft teil.

In den folgenden 3 Jahren wurde unter dem damaligen Trainer Denis DEPENWEILER Großes geleistet. Der Höhepunkt war im Jahr 1981 der Gewinn des Landesmeistertitels der Jugend. Die Mannschaft bestand aus folgenden Spielern:

- Carlo BAUM
- Claude WEINZIERL
- Francis WALDBILLIG

Mit den fast identischen Spielern stand der Verein in den Jahren 1981 und 1982 auch im Finale des Jugendpokal, wo man allerdings unterlag.

In den Jahren 1978 bis 1985 vertrat mit Nadine DELTOUR zum ersten Mal ein Düdelinger Spieler bei Welt- und Europameisterschaften die luxemburgischen Farben.

Einen weiteren Erfolg kannte der Verein als man 1983 den Challenge de la Fédération gewinnen konnte.

Danach kriselte es Wege interner Differenzen zwischen dem damaligen Vorstand und einigen Jugendspielern. Dies führte dazu, dass im Jahr 1983 der Verein seinen Tiefpunkt hatte. In dem Jahr konnte mit nur 4 Mannschaften an der Meisterschaft teilgenommen werden. Es dauerte vier Jahre, bis der Aufschwung wiederkehrte und der Verein 1987 22 neue Lizenzen zählen konnte.

In der Saison 99/00 pendelte sich die Anzahl der gemeldeten Mannschaften auf 13 ein.

Mit dem Bau des C.S.R.H. 2 (Saale Grimler) wechselte der D.T.D. in das Untergeschoss des C.S.R.H. 1, wo man während zwei Jahren unter katastrophalen Bedingungen trainieren und spielen musste. Ab der Saison 99/00 wechselte der Verein in die Sporthalle der Boudersberger Grundschule, in der er bis dato die besten Bedingungen zum Ausüben seines Sport vorfinden konnte. Allerdings war auch diese Halle nicht groß genug, damit alle aktiven Spieler hier ihre Heimspiele austragen konnten. Aus diesem Grund musste der Verein die Spielsäle auf Strutzbierg, im verkleinerten Saal des C.S.R.H.1 und im Wolkeschdall zurückgreifen.

Zu diesem Zeitpunkt schlug der Dëschtennis Diddeleng den Weg ein, national in der höchsten Liga spielen zu wollen, um ihre jugendlichen Talente nicht zu früh an andere Vereine abgeben zu müssen. Neue Transfers wurden getätigt und mit den Spielern, Peggy REGENWETTER, Claude BOUSCHET und Bruno CASTELLANI etablierte sich der DTD zu den Spitzenvereinen des Verbandes.

Im Jahr 2002 begann mit dem Gewinn der "Coupe de Luxembourg" bei den Damen (den sie übrigens 5x in Folge gewannen) auch die Teilnahme des Vereins am Europapokal. In diesen Jahren setzte sich die Damenmannschaft aus Peggy REGENWETTER, Monique BOUSCHET-CLEMENT, Christine CORSI, Tania REUTER und Carine BEREND zusammen.
Mit der Vize-Europameisterin (2000) im Doppel Peggy REGENWETTER (mit Ni Xia Lian) konnte der Verein auch zum ersten Mal einen Olympiateilnehmer in seinen Reihen zählen.

Wa in der Saison 2006/2007 den Herren, den Damen und den Jugendspielern, die alle in den verschiedenen Pokalfinalen standen, nicht gelang, verwirklichte sich in der Saison 2008/2009, wo unsere Jugendmannschaft sowohl den ersten
langersehnten Pokalerfolg als auch den zweiten Landesmeistertitel erspielte.

Im Laufe der letzten Jahre wurde die Boudersberger Sporthalle im Initiative der Gemeinde weiter ausgebaut. So schätzen wir uns heute glücklich neben zwei angebauten Dépôts auch unsere eigene "Buvette" zu haben.

Geselligkeit wird seid eh und je im Verein großgeschrieben und so ist es auch nicht verwunderlich, dass man sich hier regelmäßig zusammen Fussballspiele auf SKY anschaut.

Nachdem es 2008 zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte größere interne Differenzen gab, und mehrere Spieler den Verein Richtung verlassen haben, organisierte sich der DTD neu. Der 17-jährige Düdelinger Nachwuchsspieler Christian KILL kriegte die Möglichkeit sich in der ersten Mannschaft zu beweisen und der sportliche Erfolg, lies nicht lange auf sich warten. Schon im Dezember 2010 gelang der Mannschaft mit Christian KILL, Bruno CASTELLANI und Yang MIN der erste Pokalerfolg bei den Herren. Im Jahr 2013 wurde dann sogar der langersehnte erste luxemburgische Meistertitel gefeiert werde. Auch die "Coupe de Luxembourg" konnte in diesem Jahr im Regal der Boudersberger Schule aufgestellt werden. Das Team setzte sich aus KILL Christian, SIMON Fabien, MICHELY Gilles und YANG Min zusammen.

In den folgenden Jahren (13/14 und 14/15) wurde jeweils das Doublé nach Düdelingen geholt. Auch in diesen beiden Jahren war die Mannschaft mit KILL Christian, MICHELY Gilles, YANG Min und BAST Mike in den wichtigen Spielen nicht zu schlagen.

Aus privaten Gründen musste unserer chinesischer Spieler Luxemburg 2015 wieder verlassen und steht nur noch als Ersatzspieler zur Verfügung. Trotz des schwerern Abschieds von Yang MIN ist der Düddelinger Vorstand aber trotzdem stolz, mit dem deutschen Ex-Nationalspieler Zoltan Fejer-Konnerth einen Weltklassespieler verpflichten zu können. Zoli war 2002 Europameister im Doppel mit Timo Boll und 2004 Vize-Weltmeister mit der deutschen Nationalmannschaft geworden.

Von seiner Erfahrung im Verein konntedirekt jeder profitieren und so gewinnt der DTD im Dezember 2015 zum Vierten Mal hinter einander die "Coupe de Luxembourg" bei den Herren. Schon kurz zuvor gelang es, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die 3. Runde des ETTU-Cups einzuziehen. Hier verlor man zwar klar gegen Stella La Romagne aus Frankreich, doch die Erfahrung im Achtelfinale eines europäischen Tischtennispokals zu stehen, kannte bis dato noch kein anderer luxemburgische Verein.

Abschließend sei noch erwähnt, dass in der Philosophie des Dëschtennis Diddeleng der schwierige Spagat zwischen Leistungssport, Breitensport und Jugendarbeit gewagt wird. Schaut man sich die aktuellen Resultate an, muss man sich eingestehen, dass der Verein au dem richtigen Weg ist. Schliesslich befinden sich sowohl die Damen-, die Herren- als auch die Jugendmannschaft auf dem höchsten nationalen Niveau.